Safety first!

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Heron Prestion

Heron Preston

In den letzten Jahren war es vor allem der Freizeitlook der Arbeiterklasse, der von der Speerspitze modisch zitiert wurde. Aktuell gehen die Mode-Meinungsmacher noch einen Schritt weiter: Sie entwerfen und tragen Designs, die kaum von echter Arbeitskleidung zu unterscheiden ist.

Inspirationsquelle: Bauarbeiter, Polizist, Müllmann, AKW-Arbeiter. „Safety Gear“ – getragen von der Fashion Forefront, aus ästhetischen, nicht aus sicherheitstechnischen Gründen. Zu sehen gab es den Trend, u.a. bei Calvin Klein, Louis Vuitton und Burberry.

Und bei dem Wahl-New Yorker Heron Preston – ein Experte, wenn es um die Fusion von Hi-Fis-Workwear x Fashion geht: Preston hat in der Vergangenheit mit dem New York City Department of Sanitation zusammenarbeitet, um deren Uniformen ein Make-Over zu verpassen. Für seine Autumn/Winter Kollektion kam es zu einer Kooperation mit der NASA, welche zu einer Neu-Interpretation von Astronauten-Anzügen, High-Vis-Logos führte.

Preston war nicht der erste Designer, der auf die Idee kam der Uniform der Müllabfuhr einen neuen Look zur verpassen: Walter van Beirendonck, Member der legendären „Antwerp Six”, entwarf schon vor Jahren eine knallige Uniform für die Stadtreinigung von Antwerpen. Jahre bevor Brands wie Junya Watanabe oder Burberry Safety-Wear-Elemente in ihre Designs integrierten.

Man könnte jetzt mit „Mode – Spiegel der Gesellschaft“-Blabla anfangen: In unsicheren Zeiten, wie diesen, sehnen wir uns nach mehr Sicherheit, daher: Safety-Wear. Doch das wäre Bullshit. Viel realistischer: Der Trend ist eine konsequente Fortführung der Sache mit der Functionwear.

AW 2018 Walter van Beirendonck

Burberry 2018

Calvin Klein 2018

Category: News

Tags: Bauarbeiter, Baustelle, Safety-Gear

Von: David Kurt Karl Roth

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